Nachdem die letzte Woche wieder einmal recht ereignislos verlief - ich verbrachte von Dienstag bis Donnerstag damit meinen Husten zu kurieren - sollte es diese Woche ganz anders kommen.
Das letzte Wochenende fuhr ich mal wieder nach Baños. Ich genoss das europaeische Hippieflair, kaufte ein paar Weihnachtsgeschenke und goennte mir ein schon fast deutsches Fruehstueck mit richtigem Vollkornbrot, gutem Kaese und leckerem Kaffee.
Bei herrlichem Sonneschein und umgeben von ueppiger, gruener Vegetation liess die Seele baumeln. Nach einer Woche Kaelte und Dauerregen war es genau das Richtige, einfach genial!
Am Sonntag Abend kam dann die weniger erfreuliche Nachricht, dass jemand unseren Hund "Mendigo" vergiftet hat. César, einer unserer ecuadorianischen Ansprechpartner, teilte es mir telefonisch mit, dass er ihn leblos vor unserer hospedería liegen gesehen hat.
Bei Ankunft am Montag bestaetigte sich diese Nachricht leider. Es war, wie man sich vorstellen kann, absolut kein schoener Anblick.
Am Mittwoch liehen Franzi und ich uns von einem Lehrer eine Schubkarre und eine Schaufel und begruben ihn auf einem naheliegenden Feld. Begleitet wurden wir dabei von einigen Schulkindern, die den Hund ebenfalls gerne mochten. Es ist uns unbegreiflich, wieso man so etwas machen muss.
Zu allem Ueberfluss beginnt so langsam in den Bergen die Regenzeit und es regnete die ganze Woche fast ununterbrochen.
Bei diesem nasskalten Wetter war es natuerlich in der schlechtisolierten hospedería ebenfalls sehr frisch, so dass sich Suzis Erkaeltung noch verschlimmerte und sie die restliche Woche mit Fieber im Bett verbrachte.
Da momentan sowieso alle Kinder und Lehrer erkaeltet sind, dauerte es nicht lange und mich erwischte es auch. So lag ich Donnerstag, Freitag ebenfalls mit Fieber im Bett.
Freitag Nachmittag trampten wir dann wieder runter nach Ambato. Dieses Mal auf der Ladeflaeche eines Prischenwagens eingequetscht zwischen noch mindestens fuenf weitereren Passagieren. Da unser Fahrer einen starken Bleifuss hatte, flogen wir nur so durch die Serpentinen, ein ziemlicher Hoellenritt, der uns allen schon etwas auf den Magen schlug.
Den restlichen Freitag sowie den ganzen Samstag verbrachte ich im Bett. Um mich einmal gruendlich auszuruhen, werde ich erst am Mittwoch gemeinsam mit Suzi wieder nach El Salado zurueckkehren und noch zwei Tage laenger im waermeren Ambato bei meiner Gastfamilie verweilen.
Am Donnerstag findet in der Schule die Weinhachtsfeier statt. Das Programm umfasst neben einem Festumzug auch Wettkampfspiele, die Siegerehrung und ein gemeinsames Essen, an dem die gesamte Schule teilnimmt.
Franzi, Suzi und ich sind im Rahmen der Feier fuer den Weihnachtspunsch und die Durchfuehrung zweier Spiele zustaendig.
Zudem haben wir die gesamte letzte Woche damit verbracht, mit allen Klassen Weihnachtssterne fuer dieSchuelweihnachtskrippe zu basteln, was den Schueler sehr viel Spass gemacht hat.
Freitag ist dann der letzte Schultag und eine Woche Weinhachtsferien erwartet uns. Weinhachten und Silvester werden wir mit unseren Gastfamilien verbringen. Mal sehen, wie die Ecuadorianer diese Feste feiern.
Ich wuensche euch allen noch eine schoene vorweihnachtliche Woche.
Es gruesst euch herzlich!
Eure
Marijke
Nun ist es soweit. Ein lang gehegter Traum geht in Erfüllung: Acht Monate in Ecuador als Freiwillige! Arbeiten, Abenteuer, Reisen, lateinamerikanische Lebensweise erfahren und genießen! Ich lade euch ein, mich zu begleiten und freue mich natürlich über eure Kommentare! Alles Liebe! Eure Marijke
Montag, 19. Dezember 2011
Samstag, 3. Dezember 2011
Impressionen aus El Salado
Unser zugelaufener Strassen- und Hofhund Bartleby bei seiner Lieblingslingsbeschaeftigung
Susi mit den Kindern beim Malen am Nachmittag vor der Hospederia
Franzi beim Armbandknuepfen
Unser "Opi" Mendigo bei der Siesta, ebenfalls zugelaufen und extrem verfressen
Franzi und mein Lieblingsgetraenk: selbstgemachter Latte Macchiato, geht auch auf 3500 m gut
Der Chimborazo bei Abendlicht
Suzis Adventskranz im Hospederiaambiente
Im Hospederia-Look
Diese letzte Woche ist nicht so viel passiert, bis auf einen zweitaegigen Stromausfall wegen eines Gewitters. Daher gibt es nur ein paar Eindruecke aus dem Bergdorfleben.
Einen schoenen 2. Advent und liebe Gruesse nach Deutschland.
Eure Marijke
Susi mit den Kindern beim Malen am Nachmittag vor der Hospederia
Franzi beim Armbandknuepfen
Unser "Opi" Mendigo bei der Siesta, ebenfalls zugelaufen und extrem verfressen
Franzi und mein Lieblingsgetraenk: selbstgemachter Latte Macchiato, geht auch auf 3500 m gut
Der Chimborazo bei Abendlicht
Im Hospederia-Look
Diese letzte Woche ist nicht so viel passiert, bis auf einen zweitaegigen Stromausfall wegen eines Gewitters. Daher gibt es nur ein paar Eindruecke aus dem Bergdorfleben.
Einen schoenen 2. Advent und liebe Gruesse nach Deutschland.
Eure Marijke
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