Freitag, 4. November 2011

Der Quilotoa-loop

Hallo, liebe Blogfreunde,
hier der lang ersehnte Eintrag zum Quilotoa-Runderwnaderweg. Nur kurz vorweg: Ich habe die aelteren Eintraege mit Fotos versehen. Es lohnt sich also nochmal reinzuschauen.

Nun aber zum Kurzurlaub in den Bergen.Nach einer langen Anreise am Montag: mit dem modernen und gemuetlichen Bus nach Latacunga, von dort aus 3 Stunden in einem Klapperbus die Ruettelpiste  hoch in die Berge nach Chugchilan, inklusive toter Kuh auf der Strasse.
Das Hostal ist klasse. Ich habe mein eigenes Zimmer mit Bad fuer 12 Dollar die Nacht inkl. Fruehstueck und Abendessen. Einfach unuebertroffen!
 Zudem verstroemt es eine super gemuetliche Atmosphaere. Nach Wochen geniesse ich wieder internationales Reiseflair, so sitze ich abends mit einem schweizer Paar und einer Englaenderin quatschend am Esstisch.
Am naechsten Tag buche ich eine gefuehrte Wandertour zum Quilitoa-Kratersee. Meine erste gefuehrte Wanderung, aber alleine haette ich mich wahrscheinlich verlaufen ;-)! Mein Guide, Bernardo, ist sehr sympathisch und da ich die einzige Kundin bin, reden wir die ganze Zeit auf Spanisch ueber Gott und die Welt, waehrend ich mich muehsam schnaufend die Huegel hoch schleppe, ach ja, die Hoehenluft! Nach vier Stunden durch atemberaubende Landschaft erreichen wir den Kraterrand.


 Nach einer weiteren Stunde entlang des schwefelhaltigen Sees kommen wir im Dorf Quilotoa an, wo mich Bernardo zum Mittagessen in ein Hostel seines Onkels einlaedt. Es gibt coloada morada und choclos (gekochten Mais). Im Laden erspaehe ich dann eine wunderschoene wollene Alpacajacke, in die mich sofort verliebe und die nun mein ist. (Fotos folgen ;-))
Zurueck nach Chugchilan geht es dann auf einem Pickup, da der Bus nicht faehrt. Unterwegs gabeln wir noch vier Neuseelaender auf, so dass die Rueckfahrt gleich doppelt so interessant wird.
Den restlichen Nachmittag verbringe ich frisch geduscht in einer der Haengematten. Ein rundum gelungener Tag!
Den naechsten Tag schlafe ich endlich mal wieder aus, fuehstuecke und geniesse den Tag lesend in der Haengematte. Abends schlendere ich dann noch mit einem Paar aus Australien durch das 40 Seelen-Dorf, das gerade in Partylaune aufgrund des Feiertags ist. Es gibt heissen canelazo (Zuckerrohrschnaps), fuer uns ohne Alkohol, da er uns sonst wahrscheinlich schnell die Birne abgeschraubt haette.

Am naechsten Morgen fahre ich dann wieder zurueck nach Ambato. Die Rueckreise ist so ruckelig wie die Hinfahrt. Zuerst im Milchlaster, dann in zwei verschiedenen Bussen.

Morgen mache ich einen Tagesausflug nach Baños, einem Ort mit heissen Quellen in der Naehe des Vulkans Tunguruhua, eine Busstunde von Ambato.
Mal sehen, wie es dort so ist. Ich werde berichten.... :-)
Ab Montag beginnt dann wieder der Bergdorfalltag in El Salado. 

Also bis zum naechsten post.

Alles Liebe nach Deutschland.

Marijke

2 Kommentare:

  1. Buenos Moinos!

    Neid! Das sieht ja ganz phantastisch aus! Wie schön, dass du es jetzt auch schaffst, mal rauszukommen :-)
    Aber: Zuckerrohrschnaps ohne Alkohol!? Das klingt jetzt schon ein wenig sinnlos...
    Ich wünsche dir weiter einen tollen Aufenthalt und schöne Reisen und Erlebnisse!

    Björno

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  2. Hi Marijke, habe mit Spannung deine Berichte gelesen, toll, was du so erlebt hast!! Das hörte sich so an, dass du ein wenig mehr in der Zivilisation angekommen bist, obwohl du in noch höhere Regionen gestartet bist. Weiterhin schöne Momente und Erlebnisse, pass auf dich auf Küßchen Mum:)

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